Gesunde Ernährung – Regel 1

Gesunde Ernährung – Regel 1

Hier wie versprochen, die drei Ernährungsregeln noch einmal etwas ausführlicher.

Ernährungs-Regel 1: „Essen Sie Ihre Lebensmittel Junge Frau mit gesundem und ungesundem Essenso natürlich wie möglich“

Was bedeutet das? Ist das doch der versteckte Hinweis, sich rohköstlich zu ernähren? Rohkost ist gut, keine Frage. Wir sollten darauf achten, einen Teil unserer Nahrung wirklich ganz naturbelassen zu uns zu nehmen, Obst, Salat oder Ähnliches.

Aber Erhitzen ist erlaubt. (Und manchmal zwingend nötig.)

Wie sah denn bis vor gar nicht allzu langer Zeit unsere Ernährung aus? Etwa 60% der Nahrung war pflanzlichen Ursprungs und nur 30 – 40% tierisch.

Was genau haben die Menschen gegessen? Obst, Gemüse, Pilze, Nüsse und Samen, dazu Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte und Ei.

Aber ganz bestimmt keine Bratwurst, Burger oder Fischstäbchen, Bärchenwurst oder Milchschnitte. Es gab Kartoffeln statt Pommes, Butter statt Margarine.

Durch die Verarbeitung der natürlichen Lebensmittel verändern sich die Inhaltsstoffe – besonders die Fette … und schon kann unser Körper damit nicht mehr so gut umgehen. Er ist für diese Art Ernährung einfach nicht konstruiert.

Er verbraucht mehr Nährstoffe, um mit den neuartigen Dingen klar zu kommen – diese Nähstoffe fehlen dann wieder woanders.

In unserem Darm bilden sich schneller und mehr Ablagerungen und schließlich landet mehr auf unseren Hüften oder an anderen Stellen, wo wir die Nahrungsreste nicht haben wollen 😉

Schauen Sie einmal genau hin, wieviel Zucker (ja, Zucker) in … Wurst ist! Das war vor Jahren eins meiner persönlichen Aha-Erlebnis. Drei verschiedene Zuckerarten in einer Sorte Wurst! :O

Bei Obst, Gemüse, Salaten oder Nüssen fällt es uns noch leicht, die Natürlichkeit zu erkennen. Aber was ist mit den tierischen Produkten? Mit Fleisch und Wurst?

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, möchte ich hier keine Entscheidung treffen, ob jemand vegan oder vegetarisch ißt oder eben nicht. Das ist eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich oder ggf. zusammen mit seinem Arzt oder Heilpraktiker treffen muss. Ein Übermaß an tierischen Produkten ist sicher nicht empfehlenswert. Doch darum soll es HIER nicht gehen.

Wer Fisch oder Wurst nehmen möchte, sollte darauf achten, dass der fleischliche Ursprung noch erkennbar ist, z.B. in Rohschinken oder dem Hühnerbrustfilet, in Braten oder Gulasch. Da ist die Struktur des Fleisches noch vorhanden. In der „Bärchenwurst“ nicht mehr.

Panierte Lebensmittel fallen grundsätzlich nicht in die Kategorie „natürlich“.

Drei Fischstäbchen haben so viel Kalorien wie ein Lachsfilet. Wählen Sie!

Entscheiden Sie sich beim nächsten Grillen für das Steak oder das Geflügelschnitzel statt für die Bratwurst. Sie werden keine Genußeinbuße haben, Ihren Körper aber auf leckere Art entlasten.

Tauschen Sie das Wiener Schnitzel gegen Schnitzel „natur“.  Und dazu gibt es natürlich reichlich Gemüse und/oder Salat.

Sie sehen, es sind kleine, machbare Veränderungen, die auf Dauer einen enormen Unterschied machen.

Um so weniger verarbeitet die Lebensmittel sind, um so weniger Kalorien enthalten sie. Bei gleichem Volumen nehmen Sie also weniger Kalorien auf.

Auch bei Milch und Milchprodukten wählen Sie bitte die natürlichsten Varianten. Butter, Sahne und Milch mit 3,5% Fett.

Sie sind schockiert? Sie werden ein besseres Sättigungsgefühl haben und Ihren Körper weniger belasten. Wenn Sie statt fertigen Fruchtjoghurt naturbelassenen (oder selbstgemachten) genießen, sparen Sie eine Unmenge an Zucker und Zusatzstoffen. da macht der höhere Fettgehalt Sie nicht fett.

Wir brauchen Fett.

Nur nicht das hochverarbeitete Fett in Pommes oder Currywurst. Ich empfehle Leinöl, das ist mein ganz persönlicher Favorit. Es enthält viel Omega3 Fettsäure, die wir heutzutage sehr dringend brauchen. Allerdings gibt es sehr große Qualitätsunterschiede, man muss etwas aufpassen.

Wer mag, kann auf Fischölkapseln zurückgreifen. Es gibt auch Omega3-Kapseln auf pflanzlicher Basis. Jeder kann auf dem Markt finden, was zu seinem Lebensstil passt.

Jetzt hoffe ich, dass ich Ihnen natürliche Lebensmittel etwas näher bringen konnte und Sie keine Angst mehr haben, ab sofort alles roh essen zu müssen.

Bis zum nächsten Mal!

Herzlichst Ihre

Porträt Susanne Henry

 

 

 

Susanne Henry

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