Reflexzonen

Reflexzonen

Ich bin sicher, Sie haben schon von Reflexzonen gehört. Vor allem die Reflexzonen an den Füßen sind sehr bekannt.

Doch es gibt auch Reflexzonen im Gesicht, auf dem Rücken, dem Bauch, den Händen, an den Ohren.

Was sind nun eigentlich Reflexzonen? Es ist offensichtlich so, dass beispielsweise bei Beeinträchtigung eines Organs Veränderungen in den zugeordneten Reflexzonen hervorgerufen werden. Das können Schmerzen, Verhärtungen, Hautveränderungen oder anderes sein.

In unserem Körper finden wir ein komplexes Netz von Verbindungen, das wir für unser Wohlbefinden nutzen können. Denn die Verbindung über die Reflexzonen funktioniert nicht als Einbahnstraße. Wir können über die entsprechende Zone den zugehörigen Bereich erreichen.

Während meiner Heilpraktikerausbildung habe ich auch einen Fußreflexzonen-Kurs besucht und war sehr beeindruckt von diesen Zusammenhängen. Z.B. wenn ich Spannungen in meinem Rücken durch eine passende Fußmassage lindern kann.

In dieser Woche konnte ich eine weitere faszinierende Erfahrung machen. Nicht bei mir, sondern bei meinem Sohn.

Das vergangene Wochenende klagte er über Kopf- und Ohrenschmerzen. Dabei wurden die Ohrenschmerzen nicht stärker und es sprach nichts für eine Mittelohrentzündung. Montag kamen dann Schmerzen im Zeh dazu. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, doch Dienstag kam mein Sohn mit den Worten „mein Zeh tut noch immer weh und sieht jetzt auch komisch aus!“. Das stimmte! Eine Ecke vom Zehennagel war eingewachsen und diese Stelle hatte sich entzündet. Der Zeh war dick und vereitert.

Also ab zum Arzt. Die Eiterblase wurde aufgemacht und das störende Häutchen entfernt. Mit riesig dick verbundenem Zeh humpelten wir nach Hause. Kopf- und Ohrenschmerzen sind seitdem wie weggeblasen.

Interessant, dass die obere Seite der Zehen die „Kopfzone“ genannt wird, oder?!

Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass immer der Zeh Schuld ist, wenn das Ohr schmerzt, aber man sollte ruhig mal an solche Zusammenhänge denken und die Ursache für eine Beschwerde an einer anderen Stelle des Körpers suchen.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich ausdrücklich, dass ich nicht zu Selbstdiagnose rate und selbstverständlich empfehle, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Meine Intention ist es, Mut zu machen, genauer auf den eigenen Körper zu hören und Zusammenhänge wahrzunehmen.

Dabei viel Spaß wünscht

Ihre
Susanne Lehmann

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